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Dorothea & Wolfgang Landes Hogar de Niños "Wayne Walker" |
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April 2009 |
Los Chacos, Santa Cruz - Bolivien |
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Wenn man zu uns nach Hause kommt, fällt das Vogelnest und die behauene
Steintafel am Eingang ins Auge. Auf Spanisch steht da:
Das Vogelnest ist typisch für unsere Gegend und wird vom
Töpfervogel (Furnarius rufus, Familie der Sperlinge) aus Lehm und Stroh gebaut.
Dieser eifrige "Häuslesbauer" zieht häufig um und baut ein neues
Kunstwerk, obwohl diese 3 - 5 Kg schweren Nester (aus rund 1.500 Schnabelpartionen) mehrere Jahre halten. Ein häuslicher Vogel!
Gebaut hat das Haus Wolfgang mit einheimischen Maurern und Bauarbeitern von März bis September 1999. Es hat 21.000,- U$ gekostet. Ursprünglich gab es wenig Schatten, das Haus war weiß mit rotem Rand gestrichen.
Links die südliche Seite, rechts die Rückseite (Osten).
Schon seit dem Einzug 1999 hat dieser große Baum einen Reiz von Abenteuer
auf Wolfgang ausgeübt.
Links: die Nordseite, daneben die Gästecabaña. Rechts die Frontseite (Westen) mit der großen Galerie,
Wohnzimmer, Küche und Esszimmer bilden einen großen, hohen Raum.
Die Höhe von über 6 Metern war nicht geplant, inzwischen fühlen wir uns sehr wohl damit.
Unser Wohnzimmer.
Ein Blick hinauf in den "zweiten Stock".
Wandschmuck im Esszimmerbereich und rechts Ann-Kathrins Mansardenzimmer.
Hinter dem Haus (Osten) befindet sich ein Brunnen mit der 0,5 Hp Wasserpumpe. Hier kommt das gesamte Wasser für unser Haus und die Landwirtschaft her. Das Kinderheim hängt am Netz der Trinkwasserkooperative, kann aber bei Bedarf auch von hier aus versorgt werden.
Die Landwirtschaft spielt sich oft direkt vor dem Haus ab.
Unser Kamin macht schön warm wenn es in der Trockenzeit (Mai bis Juli) mal kalt wird.
Eigentlich brennt der Kamin aber nur ungefähr 14 Tage im Jahr, dann ist es draußen etwa +15°C (meist mit starkem Südwind) und im Haus heben wir die Temperatur durch den Kamin auf etwa 18°C an. Es bläst durch alle Ritzen kalt herein.
Wichtiger Ort ist die Galerie. Sie schützt vor der Sonne und wenn es nicht windet oder nicht so viele Stechmücken hat, spielt sich ein Teil des Lebens dort ab.
Links: erste Schritte mit dem Malprojekt. Rechts die Kinder als sie noch klein waren.
Wenn dann das Silo aufgeladen wird weht immer ein schöner Geruch von gutem Futter ins Haus.
Immer im Blick was so geschafft wird. Auch Nachts beim Silo machen entgeht dem Boß nichts.
Renovieren.
Da gehört auch die regelmäßige Dachpflege dazu.
2007 kommt der einheitliche Anstrich Gelb / Rot für alle Gebäude in Wayne Walker.
Im April 2004 wurde der Autostellplatz befestigt.
Ständige Mitbewohner sind die Eidechsen. Sie sind harmlos
und fressen Insekten (von beiden gibt es genug im Haus).
Links: Ausblick von der Galerie zum Futtertrog der Kühe (es regnet).
Haus - Impessionen.
Aus der Ferne betrachtet.
Schulanfang von Thomas 2001.
Abendstimmung.
Ganz schön wolkig manchmal.
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Viel Spaß!!